Kommunismus – Was vom Gehalt übrig bleibt - Kritik am Ehegattensplitting

Kommunismus – Was vom Gehalt übrig bleibt - Kritik am Ehegattensplitting

Bei der Belastung von Gehältern mit Steuern und Abgaben bleibt Deutschland Weltspitze, so das Ergebnis einer Berechnung der Organisation für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD). Ein Alleinstehender Arbeitnehmer ohne Kinder behält hier nur ca. 60 Prozent seines Bruttoverdienstes, der Rest geht an das Finanzamt und die Zweige der Sozialversicherung.

Im Durchschnitt der 34 OCED-Länder behalten die Arbeitnehmer mit nahezu 75 Prozent weit mehr von ihrem Gehalt.

In kaum einem Land wird der Sektor Arbeit mit Steuern und Sozialbeiträgen belastet wie in Deutschland. Höher ist die Gesamtbelastung von Arbeitnehmern und Arbeitgebern nur noch in Belgien und Österreich.

Allerdings bevorzugt Deutschland im internationalen Vergleich Familien, in denen nur ein Ehepartner arbeitet, besonders.

Das jedoch ist der OECD ein Dorn im Auge. Sie kritisiert das Ehegattensplitting mit der Begründung, dass es Arbeit für verheiratete Frauen weniger attraktiv mache und genau jene Frauen, die wegen dieser steuerlichen Vergünstigungen zu Haus blieben, dem Arbeitsmarkt fehlten.

Interessante Betrachtung! Soll nun auch noch eine der wenigen echten steuerlichen Begünstigungen mit fadenscheinigen Argumenten zu Fall gebracht werden, die Ehen und damit auch Familien fördern?

Willkommen im Kommunismus!

„Wir treten dafür ein, dass Familien gefördert werden“, so der Landtagsabgeordnete Dr. Rainer Balzer.

Daher fordert die AfD mit Nachdruck den Erhalt des Ehegattensplittings, da es einen Anreiz zur Familiengründung schafft.

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