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Flüchtlinge sollen in Baden-Württemberg zukünftig Züge steuern


Das baden-württembergische Verkehrsministerium unter Führung von Winfried Hermann (Grüne) versucht mit einem denkwürdigen Modellprojekt die Personalengpässe im Schienennahverkehr zu bekämpfen. Da sich in Baden-Württemberg ganz offenbar unter den arbeitslosen Deutschen keine Probanden befinden, die in der Lage sind, eine Umschulung zum Lokführer zu absolvieren und sich dieses Bundesland gleichzeitig einer besonders großen Zahl „Schutzsuchender“ erfreut, sollen nun „Flüchtlinge“ und „anerkannte“ Asylbewerber zu Lokomotivführern ausgebildet werden. Geplant sind zunächst drei Gruppen mit je 15 Aspiranten in: Stuttgart, Mannheim/Karlsruhe und in Hechingen/Zollernalb.

Dieser Versuch ist dem Verkehrsminister einiges wert. Neben Sprachförderungen will das Land zusätzlich eigens Trainer finanzieren, die die Asylbewerber betreuen. Einzige Voraussetzung für die Teilnahme sind ein dauerhafter Aufenthaltstitel und gute Deutschkenntnisse. Von einer schulischen Qualifikation hören wir nichts. Aber das ist noch nicht alles: Die Arbeitsagentur übernimmt den Teil, der über der normalen Ausbildungsvergütung des Verkehrsunternehmens von rund 700 Euro liegt. Das sieht dann folgendermaßen aus: Während deutsche Auszubildende zum Lokführer bei der Bahn im ersten Ausbildungsjahr mit einem Verdienst von rund 750 bis 780 Euro, im zweiten Jahr mit 820 bis 850 Euro und im letzten Jahr mit 880 bis 910 Euro auskommen müssen, erhalten „Flüchtlinge“ ab dem ersten Jahr beachtliche 2100 Euro pro Monat.

Ach ja, und noch ein Bonus: „Statt der normalerweise dreijährigen Ausbildung für „Einheimische“, sollen „Flüchtlinge“ und Asylbewerber ihre Arbeit als Lokführer bereits nach 15 Monaten aufnehmen können. Das rechtfertigt dann offensichtlich auch die mehr als doppelt so hohe Bezahlung.

 „Experte“ Christian Rauch, Chef der Regionaldirektion BW der Agentur für Arbeit, vergisst hierbei auch nicht zu betonen, dass bei der „normalen“ Zusatzausbildung zu Lokführern, bspw. von einheimischen Arbeitslosen, viele dieser Bewerber ja wieder absprängen und sie dieses „Potenzial“ zudem ja sowieso „weitgehend ausgeschöpft“ hätten. Dagegen gebe es rund 44 00 Arbeit suchende Flüchtlinge im Land. Nur nebenbei: Nach Inkrafttreten des Migrationspakts werden es stetig mehr.

Wir hören also richtig: Das „Potenzial“ einheimischer Arbeitsloser ist „weitestgehend ausgeschöpft“. Herr Rauch und Herr Hermann starten sie doch einmal eine Umfrage an einheimische Arbeitslose, ob sie bei einer derartigen Entlohnung und einer solch fürsorglichen Betreuung nicht auch bei der Stange bleiben würden. Ein Versuch wäre es immerhin wert, oder nicht?

Und die Pointe: Sollte das Projekt zur „Qualifizierung von Flüchtlingen zu Lokführern erfolgreich“ sein, will es der „Experte“ auch auf andere Branchen ausweiten. Da wird das „Potenzial“ an einheimischen Arbeitslosen und Arbeitssuchenden dann wohl auch „ausgeschöpft“ sein. Deutsche Arbeitslose offenbar kein Problem für die schwarz-grüne Regierung! Es ist längst kein Geheimnis mehr: Deutsche sind im eigenen Land Menschen zweiter Klasse und sollen es offenbar auch bleiben!

Die AfD fordert das Ende einer derartigen Ungleichbehandlung, denn dieses Unrecht treibt die Spaltung innerhalb der Bevölkerung mit allen daraus erwachsenden negativen Folgen massiv voran.

Und nur am Rande sei erwähnt, dass in Schleswig-Holstein ein ähnliches Projekt gestartet wurde, das Asylbewerber zu LKW-Fahrern ausbilden soll. Wegen islamistischer Terroranschläge mit LKWs war das Programm nicht unumstritten.

Quellen:

https://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.personenengpass-in-der-

https://bahn-karriere.com/deutsche-bahn-gehalt/

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